Welche Förderung für die historische Forschung?

Freitag, 5. Februar 2010, 17:30-19:00, Raum 001

Müssen sich Historiker/innen auch in der Schweiz zu grossen Forschungsverbünden nach dem Vorbild der deutschen Sonderforschungsbereiche zusammenraufen? Oder gehört die Zukunft im Gegenteil angelsächsischen Modellen der Förderung hochkompetitiver Individuen? Wie die historische Forschung zu fördern ist, wird hierzulande oft mit Blick auf die Modelle anderer Länder diskutiert. Hinter solchen bisweilen plakativ wirkenden Gegenüberstellungen stehen durchaus ernst zu nehmende Fragen: Wie wirken sich Förderungsmassnahmen auf die Entwicklung von Forschungsinhalten aus? Welche Konsequenzen haben sie für die Nachwuchsselektion? Sind neuere Förderungsinstrumente so einseitig auf die Naturwissenschaften zugeschnitten, dass sie kreatives historisches Arbeiten einschränken? Worauf müsste eine forschungspolitische Lobby für die Geschichtswissenschaft in der Schweiz hinwirken? Mit diesen Fragen befassen sich die am Podium Beteiligten aus Binnen- und Aussenperspektiven.

 

TeilnehmerInnen

  • Dieter Imboden, ETH Zürich
  • Claudia Opitz, Universität Basel
  • David Sabean, University of California, Los Angeles
  • Rudolf Schlögl, Universität Konstanz

Organisation und Moderation

  • Simon Teuscher, Universität Zürich