Aus der Arbeit an der Heinrich Bullinger-Briefwechseledition

Die Korrespondenz von Heinrich Bullinger (1504-1575) stellt mit ca. 12’000 überlieferten Briefen den umfangreichsten erhaltenen Reformatorenbriefwechsel dar. Der grösste Teil der Korrespondenz ist bisher nicht publiziert worden. Der kritischen, kommentierten Edition kommt somit eine erhebliche Bedeutung als Quelle für die Erforschung der Frühen Neuzeit zu. Sie wird seit 1973 kontinuierlich unter Rückgriff auf beträchtliche Vorarbeiten und Nutzung moderner Methoden (Einsatz von TUSTEP, Verwendung digitaler Medien beispielsweise zur Online-Darstellung der Register) erarbeitet. Durch die institutionelle Einbindung im Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, den regen Austausch mit verwandten Editionsprojekten und die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts ist eine solide Grundlage für die laufende Arbeit gegeben.

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