Grenzen der Toleranz. Religiöse Diskurse der Exklusion im 19. und 20. Jahrhundert

Freitag, 5. Februar
14:30 bis 17:00 Uhr
Raum 103

Im Zentrum des religionsgeschichtlichen Panels stehen religiöse und gesellschaftliche Mechanismen der Ab- und Ausgrenzung – so der Konfessionalisierung der Politik und der Politisierung der Religion – wie auch deren Ambivalenzen, Umdefinitionen und Transformationen auf der diskursiven und strukturell-institutionellen Ebene in einer transnationalen Perspektive auf die Katholizismen und Protestantismen des deutsch-niederländisch-englischsprachigen Raumes im 19. und 20. Jahrhundert. Der Zugang der longue durée ermöglicht für die Gesamtheit der Vorträge eine analytische Tiefenperspektive auf Fragen der Definition, des Transfers und der Transformation von diskursiven und institutionell-strukturellen Grenzen durch den religiösen bzw. konfessionellen Faktor und soll nicht zuletzt auch einen Beitrag zur theoretischen und methodologischen Diskussion leisten.

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