Die Innengrenze Europas oder: Wie europäisch ist die Schweiz?

Samstag, 6. Februar
15:00 bis 17:30 Uhr
Raum 212

Die Schweiz – das schwarze Loch auf der Europakarte? Weder EU- noch EWR-Mitglied, bildet die Schweiz zusammen mit drei anderen Staaten den Rumpf der europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), die 1960 durch die "outer seven" des europäischen Integrationsprozesses gegründet wurde. Von Anfang an ein Zaungast in diesem Prozess, hat sich die Schweiz doch – über autonomen Nachvollzug und andere Anpassungsleistungen – immer mehr an die inzwischen 27 Mitgliedsstaaten der EU angenähert. Das Panel soll der Frage nachgehen, inwieweit die Innengrenze Europas wirklich eine Grenze ist – juristisch, wirtschaftlich, aber auch als Wahrnehmungskategorie und mentales Element: Was trennt die Schweiz (noch) von ihren Nachbarländern? Inwiefern unterscheidet sich die Situation der Schweiz von derjenigen der Mitgliedstaaten der EU bzw. des EWR? Aus vergleichender Perspektive wollen wir die Integrationsgeschichte verschiedener Nachbarländer im Vergleich mit der Schweiz herausarbeiten, die Positionierung verschiedener Akteure zur Europafrage untersuchen und ebenso nach der Funktion der "Innengrenze Europas" als mentaler Kategorie fragen.

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