Opfer und Überwinder von Konfessionsgrenzen im 16. Jahrhundert

Samstag, 6. Februar
15:00 bis 17:30 Uhr
Raum 105

Im Laufe des 16. Jahrhundert wurden die Konfessionsgrenzen immer klarer definiert: Ganze Städte und Regionen entwickelten sich – oft unfreiwillig – zu konfessionell geschlossenen Territorien. Welche Konsequenzen hatte dies für Personen, die sich nicht in die sanktionierten Konfessionen einordnen konnten oder wollten und/oder Konfessionsgrenzen ablehnten?

Das Panel beschäftigt sich mit den Personen, die sich der Konfessionalisierung zu entziehen versuchten. Anhand von Personenbiographien – gemäss Olaf Hähner eine "kleine Synthese grosser Geschichte" (Historische Biographik, 1999) – wird es möglich sein, einen tieferen Einblick in die Schattenseiten der Konfessionalisierung zu gewinnen; es begegnen uns Opfer und Überwinder von Konfessionsgrenzen. Die einzelnen Referate sollen sich damit beschäftigen, wie die Personen, die Konfessionsgrenzen ablehnten, mit der sich aus ihrer Sicht in die falsche Richtung entwickelnden Situation umgingen, welche Wirkungsmöglichkeiten ihnen mit zunehmender Abgenzung der Konfessionen blieben und inwiefern diese Entwicklung einen Niederschlag in ihrem literarischen Schaffen fand.

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