Geschichtsunterricht zwischen Disziplinarität, Interdisziplinarität und Transdisziplinarität

Samstag, 6. Februar
10:30 bis 13:00 Uhr
Raum 118

Die Geschichtsdidaktik als Vermittlerin und Übersetzerin aktueller fachwissenschaftlicher Inhalte und Methoden hat eine gesellschaftlich wichtige Funktion, indem sie neue Erkenntnisse in den Schulunterricht und damit eine breitere Öffentlichkeit bringt. Dabei übernimmt sie auch eine Selektionsfunktion bezüglich Auswahl und Tiefe neuer Themen.

Momentan liegen Globalgeschichte und transnationale Ansätze wieder im Trend der Geschichtswissenschaft und fordern den Geschichtsunterricht vielfältig heraus. Das Panel möchte mit Blick auf die konkrete Praxis nach Chancen und Grenzen der Aufnahme globalgeschichtlicher und transnationaler Aspekte in den Schulunterricht fragen, die von ihrer Idee her ein Überschreiten der Fächergrenzen fordern. Reichen traditionelle Konzepte von interdisziplinärem Unterricht, um den Anforderungen eines modernen Geschichtsbildes gerecht zu werden? Wäre es nicht besser, sich auf das eigentliche Kerngeschäft, den diszplinären Zugang, zu beschränken? Welche Chancen bieten transkulturelle Ansätze der Geschichtsdidaktik?

Die wieder aktuelle Debatte über Geschichte als Einzelfach oder in der interdiszplinären Verbindung mit anderen Fächern im Zusammenhang mit dem neuen Deutschschweizer Lehrplan erfordert von den Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern eine engagierte Debatte über die Rolle ihres Faches an der Grenze zu Wissenschaft, Gesellschaft und den Anforderungen globalen Denkens. Fokussiert wird in der Diskussion auf Theorie und Praxis von Interdisziplinarität im Unterricht.

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