Plus ultra – Von Schwellen und der Imagination ihres Überschreitens

Samstag, 6. Februar
15:00 bis 17:30 Uhr
Raum 210

Schwellen sind eine besondere Form der Grenze. Sie symbolisieren die Angst vor ihrer Überschreitung ebenso wie die Möglichkeiten, die die Räume hinter ihnen eröffnen. Im Denkmodell der Transgression verkörpern Schwellen die Lust am Risiko, die Neugier auf das Unbekannte und das Streben nach dem Jenseits. Zugleich sind sie "Zwischenräume" in denen das Davor und das Dahinter aufeinander treffen, sich abstossen oder vermittelt werden.

Das Panel untersucht die Imaginationen und Inszenierungen des Schwellenübertrittes ebenso wie ihre vielgestaltigen Bedeutungen für die Vorstellung des "Darüberhinausgehens".

Im Nachdenken über das Motiv des "plus ultra" werden Fragen von Stillstand und Bewegung, Gelingen oder Scheitern verhandelt. Dabei wird das interdisziplinäre Gespräch über die Beziehung zwischen Text und Bild sowie Objekt und Raum im Mittelpunkt stehen.

In drei Fallbeispielen werden literarische, künstlerische, kunsttheoretische und religiöse Motive der Grenzüberschreitung in der Vormoderne analysiert.

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