Grenzen der Erinnerung – Grenzen des Sagbaren. Die Revolution von 1798 in der Gedächtnispolitik des 19. Jahrhunderts

Der "Untergang" der alten Eidgenossenschaft und die Revolutionen des Jahres 1798 stehen im 19. Jahrhundert im Mittelpunkt vielfältiger gedächtnispolitischer Bemühungen. Die Erinnerung an das Ereignis wird unter anderem durch Initiativen Historischer Vereine gezielt gepflegt und gefördert, indem Zeitzeugen des Ereignisses zur Niederschrift ihrer Erlebnisse angehalten und deren Berichte anschliessend publiziert werden. Der Vortrag reflektiert die Motive und Implikationen solcher gedächtnispolitischer Anstrengungen und ordnet diese in die ideologischen Kontroversen ihrer Zeit ein.

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