Natürliche Grenzen und Germanisches Altertum. Die imaginäre Verortung des Elsass durch Strassburger "germanische Altertumskundler"

Die Verortung Strassburgs wurde im 19. und 20. Jahrhundert zumeist im Kontext vorgeblich natürlicher nationaler Grenzen geführt; eine nicht unwesentliche Aufgabe spielten dabei die Philologien auf Grund des Postulats der gegenseitigen Bedingtheit von Raum, Volk und Sprache. In meinem Beitrag möchte ich den Raum-Imaginationen von germanischen Altertumskundlern an den verschiedenen Strassburger Universitäten nachgehen. Leitend ist dabei die Frage der Re-Definition der Stadt durch philologische Tätigkeit. Fokus liegt auf den beiden politischen Transitionen 1871/2 und 1918/19.

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