Sanitarische Kontrollen bei den spanischen MigrantInnen auf dem Weg in die Bundesrepublik Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren

Die spanischen Arbeiterinnen und Arbeiter, die in den 1960er und 1970er Jahren über den staatlichen Mechanismus der Anwerbung und Vermittlung nach Deutschland emigrierten, wurden vor Überschreitung der Grenze einer doppelten Gesundheitskontrolle unterzogen. Ein Vergleich zwischen den nacheinander von spanischen und deutschen Ärzten durchgeführten Kontrollen ermöglicht eine differenzierte Analyse der Normen, Diskurse, Aufgaben, Praktiken und Ergebnisse im Bereich der Gesundheitspolitik der jeweiligen Migrationspolitik. Darüber hinaus lässt sich die Reichweite der individuellen Freiheitssphäre der Emigranten im Umgang mit den Migrationsbehörden beider Länder bestimmen.

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