Die grenzsanitarische Untersuchung in der Schweiz und die spanische Einwanderung in den 1960er und 1970er Jahren

Die Probleme der grenzsanitarischen Untersuchungen der 1960er und 1970er Jahre in der Schweiz wirkten sich auf die Zusammenarbeit mit der spanischen Auswanderungsanstalt und auf die Wahrnehmung des Grenzübergangs durch die Migranten aus. Das bilaterale Abkommen von 1961 trug den Ängsten der Schweizer Seite und den Machtansprüchen der spanischen Seite Rechnung, hatte aber schwere Folgen für die an der Grenze Zurückgewiesenen. In der Praxis zeigte sich, dass die Angleichung der spanischen Kriterien an diejenigen der Schweizer grenzsanitarischen Untersuchung aus verschiedenen Gründen schwierig war. Auffällig ist, dass die zuständigen Ämter (Eidgenössisches Gesundheitsamt, Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit und Instituto Español de Emigración) nicht genug rasch für einen verlässlichen Informationsaustausch sorgten.

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