Zur Zeitgeschichte und Politischen Bildung

Nach breitem Urteil gibt es keine eigentliche Epochendidaktik, wohl aber besteht die Notwendigkeit einer epochenspezifischen Differenzierung. Der Beitrag geht davon aus, dass Zeitgeschichte epochentypische Merkmale aufweist und sich darin von vorangehenden historischen Epochen unterscheidet (Medien und Methoden). Themen der Zeitgeschichte nehmen in den Curricula der europäischen Schulen einen gewichtigen Platz ein. Die Themenfelder richten sich jedoch oft an lebenskundlich orientierten Zugängen aus. Oft mangelt es dabei an der historischen Dimension und ihrer analytischen Tiefenschärfe. Beobachter stellen auch fest, dass die sogenannte "Philosophie" zeitgeschichtlicher Vermittlung primär stofforientiert und wenig prozessorientiert im Sinne der Förderung historischen Denkens erfolgt Welche Anforderungen sind an den zeitgeschichtlichen Unterricht zu stellen? Wo und wie ist Inderdisziplinarität angesagt und wo ergeben sich Probleme in Bezug auf historisches Lernen? Welche Chancen ergeben sich für die Zusammenarbeit mit der Politischen Bildung?

ReferentIn(en)