Der Beitrag der historischen Orientierungskompetenz zur politischen Bildung

Historische Orientierungskompetenz versucht jene domänenspezifischen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften des historischen Denkens anzubahnen, die Schüler/-innen dazu befähigen, Erkenntnisse und Einsichten aus der Beschäftigung mit Vergangenheit und Geschichte auf die eigene Person und Lebenswelt zu beziehen. Durch den damit verbundenen Mehrwert für die Orientierung in der gelebten Gegenwart kommt es unausweichlich zu einer Überschneidung mit didaktischen Konzepten der politischen Bildung (u.a. gesellschaftliche Aushandlungsprozesse und Beurteilungen von historischen Erfahrungen für die Gegenwart bzw. Zukunft).

Der Beitrag untersucht die hier osmotisch gedachte Grenze zwischen historischem und politischem Lernen, um besonders Impulse für jene Bildungssysteme zu geben, die eine Fächerkombination im Schulsystem zwischen Geschichte und Politische Bildung kennen, aber auch um Anfragen zu stellen an die traditionelle Abgrenzung der beiden Fächer.

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